Dienstag, Mai 17, 2016

Portrait | Denise


Im Februar traf ich mich bei einem meiner Aufenthalte in der Heimat mit Denise auf ein kleines Fotoshooting. Lange überlegten wir, wo wir am besten ein paar hübsche Bilder machen könnten. Nach der Zeit kristallisierte sich heraus, dass ihr der See, mit dem ich ganz viele persönliche, schöne Jugenderinnerungen und vor allem erste Erlebnisse mit meinem Liebsten verbinde, auch für sie einen unschätzbar hohen emotionalen Wert besitzt. Deswegen trafen wir uns dort und quasselten. Und sie erzählte mir davon, was in ihr vor sich ging, wenn sie den See besucht(e). Hab vielen Dank, Denise, dass du mich daran hast teilhaben lassen!


I wear a demeanor made of bright pretty things
What she wears, what she wears, what she wears
Birds singing on my shoulder in harmony it seems
How they sing, how they sing, how they sing
[...]


I've got halo's made of summer, ribbons made of spring
What she wears, what she wears, what she wears
I got crowns of words a woven each one a song to sing
Oh I sing, oh I sing, oh I sing
[...]


Give me nights of solitude 
Red wine just a glass or two 
Give me something fun to do
[...]



Aaah Aaah Aaah
There's something in the water, something in the water
Aaah Aaah Aaah
There's something in the water, something in the water
[...]


Brooke Fraser | Something in the water


Donnerstag, Mai 12, 2016

what we´ve done | 24


what we´ve done in the last months
part 24
______________________________________________

Unglaublich. Meine Übersicht der vergangenen Monate und Wochen, what we've done, wird nun zum vierundzwanzigsten Male veröffentlicht. Ich kann es selbst gar nicht glauben. Der allererste Teil ging im Januar 2012 online. Damals noch unter einem anderen Namen. Und dennoch zählt es zu dieser Reihe. Es ist für mich überraschend und schön zu sehen, wie ich mich verändert habe. In den Veröffentlichungen von what we´ve done versuche ich euch immer ein ganzes Stück von mir selbst und meinem Leben näher zu bringen. Bei jedem Bild entfacht sich in meinem Kopf eine Geschichte, die dahinter steckt. Gefühle, die ich damals empfunden habe. Emotionen, die ich euch transportieren möchte. 

Die letzten Monate habe ich wieder fleißig geknipst und Bilder gesammelt. Leider kam ich nicht so oft dazu, einen Post zu schreiben. Aber dafür bekommt ihr nun die geballte Ladung.
Größtenteils sind wieder analoge Fotos zu sehen, nur vereinzelt finden sich auch einige digitale Aufnahmen, vor allem auch wieder eine Zusammenstellung von Instagram und Handyfotos. 


Februar

Im Februar habe ich erfolgreich mein Studium beendet und bin nun also offiziell in der Arbeitswelt angekommen. An meinem ersten Arbeitstag im März überraschte uns der Winter mit einem letzten Gruß. Dieser erneute Wintereinbruch führte zu einem heftigen Verkehrschaos. 
Zusammen mit meiner lieben Lea stieß ich auf uns Beide, meine Arbeitsstelle und einige andere schönen Dinge an. 

In den frühen Februartagen beobachtete ich auch eisig kalte Sonnenaufgänge von unserem Schlafzimmerfenster. Weiter unten in dem Post seht ihr nochmal ein, zwei Sonnenaufgang-Fotos - Interessant finde ich zu sehen, wie die Sonne ihren Stand im Laufe der Monate verändert hat ♥

März

Die ersten Arbeitstage waren ziemlich anstrengend. Ich musste mich an so viele neue Gegebenheiten, Gesichter und Namen gewöhnen, sodass ich abends erschöpft nach Hause kam und eigentlich gleich nach dem Essen im Bett verschwand. 

Ich war natürlich gleich in den ersten Wochen krank (Wer hätte das gedacht? (; ) und entdeckte bei meiner Hausärztin, wie der Punkteteppich durch das einfallende Sonnenlicht noch mehr erstrahlte. Das Foto musste ich unbedingt für meine liebe Freundin, Esther, machen. Wie ihr euch vielleicht erinnert, liebt sie Punkte besonders in der Farbkombination von Rot und Weiß.

Ich erfreute mich an jeder zarten Pflanze, die sich im Spätwinter endlich ihren Weg durch die Erde bannte. Diese schönen Frühlingsvorboten entdeckte ich rund um unser Haus, aber auch in der Heimat bei unseren Familien. 
Seht ihr das kleine Schneckenhäuschen?

Bei Treffen mit meinen Freunden tauschten wir uns über Neuigkeiten aus und ließen uns Tee, Kaffee und Essen so richtig schmecken!

Außerdem lösten wir einen Gutschein ein, welchen ich meinem Liebsten zu Weihnachten schenkte: Ein gemütlicher Brunch in der Dresdner Altstadt mit kleinen Köstlichkeiten.

Immer wenn ich mir diesen kleinen Origami-Schmetterling ansehe, muss ich an den Besuch von Ben und Janet im März denken und grinse dann in mich hinein, wenn ich an die schönen und lustigen Stunden denke.

Ostern stand vor der Tür und so packten wir unsere Sachen, um für einen Besuch nach Hause zu unseren Familien zu fahren. Dort empfingen uns tatsächlich zwei süße, kleine Osterhasen. 
Nach anfänglichen Zögern, machte es sich einer der Beiden sogar in Richards Jacke bequem. 
Meinen Neffen sah ich nach langer Zeit wieder und erschrak darüber, wie groß er in der Zwischenzeit bereits wieder geworden war und was er nun schon alles wusste und konnte.

Unsere Wohnung verschönere ich gern mit hübschen Blumensträußen. Ganz besonders mag ich Tulpen. Allein in diesem Jahr hatten wir schon wieder so viele Tulpen in unserem kleinen Reich stehen!

Mein absolutes LieblingsTulpenBild!

Der Frühling kam in Sprüngen. Von einen auf den anderen Moment keimten auf einmal überall zarte Pflanzen, Knospen sprangen auf, Blätter wuchsen, alles wurde Grün und danach Weiß, Rosa, Gelb - Diese Bunte Vielfalt bringt mein Herz jedes Jahr aufs Neue zum Hüpfen.

April

Im April hatte ich meine Abschluss- und Diplomfeier. Meine Familie reiste dafür extra nach Dresden und begleiteten und beglückwünschten mich an diesem schönen Tag. Aber auch die Füchse sahen sich nach langer Zeit wieder und wir freuten uns darüber, auch noch einen schönen Abend zusammen verbringen zu können. 
Lea schenkte mir dieses Blümlein, welches sich tatsächlich 3 Wochen hielt, bevor es dann schließlich verwelkte. 

Meine Mama verbrachte das Wochenende bei uns und wir flanierten entlang des Elbufers.
Sie und ich sprachen noch an dem Wochenende davon, dass nun ganz bald all die schönen Magnolien aufbrechen werden und prompt sah ich in der kommenden Woche diese tollen Exemplare.

Und dann ging es ganz schnell. 
Auf einmal erwachte alles. 
Wo man auch hinsah, überall grünte es und blühte.
Die Sonne stieg von Tag zu Tag höher und die Tage wurden immer länger.
Ein unbeschreibliches Glücksgefühl machte sich deswegen in mir breit, welches mich seitdem unterschwellig begleitet.
Die ersten Hummeln und Bienen schwirrten umher und ich konnte sogar eine beim Nektar Sammeln fotografisch einfangen ♥

Sind die Farben nicht wunderbar? Zartrosa und hellblau harmonieren ganz wunderbar miteinander, wie ich finde. 

Die süß verzierte Bank steht bei dem Pakistanischen Restaurant gleich bei uns um die Ecke. Jede Bank hat dabei einen eigenen, individuellen Anstrich bekommen. Toll, oder?

Julia, unsere Hauskatze, begrüßte mich, wenn ich von Arbeit heim kam. Hier habe ich sie genau im richtigen Augenblick auf das Foto gebannt. Kurz danach sprang sie nämlich zwischen dem Geländer hervor und begleitete mich bis vor unsere Wohnungstür in die dritte Etage. 

An jeder Ecke sah man sie. Schlehenblüten. Sie faszinieren mich auf eine sensitive Weise. So zart und weich und zerbrechlich sehen sie aus. 
Wieder einmal ein kleiner Vergleich: Oben seht ihr die analoge, unten die digitale Variante.

Das liebe Sonnenlicht. Wie oft stehe ich in unserer Wohnung am Fenster und fotografiere die Sonnenauf- und -Untergänge! Ich liebe es, die Wolkenspiele zu beobachten, zu überlegen, wonach diese Wolkengebilde aussehen. Zu sehen, wie sich der Himmel nach und nach verfärbt, wie die Sonne ihren Standpunkt verändert und weiter wandert. Wie abends langsam alle Straßenlaternen angehen oder morgens das geschäftige Treiben der Menschen beginnt. Ich liebe es, die Wärme dieses wunderbaren Lichts zu spüren. Schattenfiguren und erzeugen. Zu sehen, wie sich das Licht in Spiegeln und Gläsern spiegelt. Wie wunderbar alles in diesem wunderschönen Licht angestrahlt wird. 
Wenn der Mond schon am Nachmittag am Himmel zu sehen ist, stehe ich so oft fasziniert still und staune darüber wie ein kleines Kind.

So wie es sein muss, brachte der April so manchen regnerischen und windigen Tag, aber auch viele Sonnentage mit sich. An den Wochenenden trafen wir uns oft mit unseren Freunden und genossen die Zeit im Freien.
Hier spazierten wir sonntags am Elbufer, besuchten unseren Lieblingswinzer, genossen die Aussicht und das sonnige Wetter. Ich glaube es war das erste Mal in diesem Jahr, dass ich ganz bewusst wahrnahm, wie Shirt und dünne Strick- bzw. Windjacke ausreichten, ohne dass ich fror. 

Mai

Unser Lieblingscafé befindet sich zum Glück gleich bei uns um die Ecke. Dort holen wir uns an den Wochenenden fast immer ein Eis auf die Hand. Wenn wir einen der heißbegehrten Sitzplätze ergattern können, setzten wir uns aber auch gern und lassen uns das gute Essen schmecken.

Im Mai besuchte ich meine Heimatstadt und lief unheimlich viel durch die Stadt und die angrenzenden Dörflein, um möglichst viel von der Landschaft zu sehen und meinen Kopf von alltäglichen Ärgernissen frei zu bekommen. 

Zum Abschluss gebe ich euch noch einige Instagram und Handyimpressionen mit auf den Weg.

♥ Meine neue Slim Fit Blue Jeans liebe ich unglaublich! Sie ist super bequem und passt wie angegossen. Ich trage sie unglaublich gern und oft. 

♥ Es gab natürlich auch wieder so manche Leckerei: Selbstgemachte Eierkuchen, Waffeln, Eiweißbrot, Joghurt, eine Menge Obst und Gemüse und ganz, ganz wichtig: Grüner und Weißer Tee :) Auch wenn ich mal einen schlechten Tag habe, damit ist mein Tag gerettet. 

♥ Ich erinnerte mich an einige Situationen aus vergangener Zeit: Unseren Besuch in der Sächsischen Schweiz, den Erlebnissen in meinem geliebten, heimatlichen Wald oder an meinen Besuch in Münster. 

♥ Mich erreichte eine schöne Dankeskarte von einem im Januar durchgeführten Babyshooting. Ich liebe es, wenn ich auf diesem Wege mitbekommen, welche Fotos als Favoriten gelten und was letztlich auch aus meinen Fotos wird. 

♥ Ich verschickte ein paar kleine Präsente an meine Freunde und erhielt ebenfalls so manch wunderbare Kleinigkeit. 

♥ Sport ist Mord, sagte meine Schwester früher immer. In diesem Fall behielt sie Recht damit. Bei meinem morgendlichen Workout tat ich mir etwas im Knie und ging die nächsten drei Tage mit dickem und schmerzenden Knie durch die Welt. Immerhin ging es dann von selbst wieder weg ;)

♥ Auf den Sport habe ich dennoch nicht verzichtet. Ich nutzte das immer besser und wärmer werdende Wetter zum Joggen. Dabei laufe ich fast immer an der Elbe entlang und besonders morgens hat man dort eine atemberaubende und eindrucksvolle Aussicht. Mal ist es ganz nebelig und die Sonne zieht erst langsam auf. Mal scheint die Sonne direkt auf einen herab und man erfreut sich an dem Gegenwind. Ich liebe das. Sich draußen an der Luft zu bewegen. Sonnenstrahlen und Glücksgefühle aufzusaugen. 


Ich hoffe ihr seid gut in den Frühling und Frühsommer gestartet und wünsche euch allen eine gute Zeit ♥ Katja